Donnerstag, 9. Januar 2014

Von Luba zur Liang Bua Cave

Der Weg von Luba zur Liang Bua Cave ist einfach traumhaft, daher schreibe ich darüber einen eigenen Artikel.

Er führt uns für mehrere Stunden durch die Berge wo wir sehen können, wie fruchtbar diese Insel ist. Auf Flores gibt es anscheinend alles in Fülle. Die schier endlosen Terrassen für den Reisanbau weichen hier nur den weiten Feldern für den Anbau von Gemüse und Früchten.

Wenn wir ein Tal verlassen, geht es mit dieser Landwirtschaft im nächsten Tal genauso weiter. Wir haben oft dunkle Regenwolken über uns, die darauf hindeuten, dass genug Wasser da ist um diese Felder und Terrassen zu bewässern. Die Farben zeigen uns, dass hier alles sehr gut wächst.

Zwischen den Feldern und im Hintergrund sehen wir oft kleinere Dörfer oder auch  einzelne Häuser die darauf hindeuten, dass hier viele Menschen leben. Die werden auch benötigt, denn hier oben treffen wir nicht auf Landmaschinen, wie wir sie aus Europa kennen. Die einzige Unterstützung für die Menschen bei der Landarbeit sind hier Ochsen und Wasserbüffel. Es ist alles ursprünglich und es macht Spaß hier zu reisen.

 
Schaut euch einfach die Bilder dieses traumhaften Hochplateaus an und
lasst sie auf euch wirken.
 















 

Freitag, 3. Januar 2014

Luba – Traditional Village


Wir waren nicht lange in Bena. Nachdem wir dort auf dem Nachtmarkt etwas gegessen haben, hatten wir noch die Zeit zu bummeln und uns die Attraktionen des Nachtmarktes anzusehen. Gegen Mitternacht waren wir dann im Bett um am anderen Morgen mit der aufgehenden Sonne weiter zu fahren.

Es ging wieder hoch hinauf in die Berge nach Luba, einem weiteren traditionellen Bergdorf. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch Täler in denen noch der Morgennebel die Sicht behinderte. Es war eine sehr schöne Fahrt und das Feeling hatte etwas Geheimnisvolles.

Durch die Reise im Morgennebel sensibilisiert,  kann man auch in Luba die Einfachheit des traditionellen Lebens deutlich spüren. Irgendwie fühlte ich mich hier um Jahrzehnte zurückversetzt und konnte mich auch kaum dagegen wehren.

Die Einwohner waren so freundlich, wie wir sie überall auf Flores kennengelernt haben und auch sehr neugierig, etwas über unsere Herkunft und unseren Aufenthalt zu erfahren.

Da wir mit Joseph einen sehr guten Guide bei uns hatten, gab es auch hier keine Probleme mit der Verständigung. Es ist einfach auf diese Weise auch längere Gespräche zu führen, die sich tief mit der Kultur und den Traditionen in dieser Region beschäftigen.












 
Leider haben wir nie genug Zeit um noch intensivere Gespräche zu führen und müssen schon bald weiter – unserem nächsten Ziel entgegen.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Bena – Traditional Village


In dem kleinen Dorf Bena kann man sehr gut sehen wie die Einwohner von Flores noch bis zu vor nicht allzu langer Zeit auf traditionelle Weise gelebt haben.

Die Frauen des Dorfes stellen ihre Webereien zur Schau die auch zu kaufen sind.

Ganz am Ende des Dorfes gibt es einen kleinen Hügel mit einer aussichtsplattform von der man einen atemberaubenden Blick auf Tal bis zu Meer bewundern kann.

Das sollte man auf keinen Fall verpassen!

 
 
Auch in Bena finden wir die ersten Andenken

 
Das Dorf ist ursprünglich, hier hat sich in den letzten 100 Jahren nichts verändert

 
Jede Familie hat ihr eigenes Haus

 
Treppen und Etagen verbinden die Häuser untereinander

 
Der Hausschmuck

 
Der zentrale Treffpunkt der Dorfbewohner in der Mitte des Dorfes

 
Ein Blick über das Dorf und die Berge

 
Der Alltag lässt viel Zeit zur Muße



 
Der weite Blick in die Berge der Insel Flores


















Dienstag, 17. Dezember 2013

Der Nachtmarkt von Bajawa


Wir kamen erst am späten Abend in Bajawa an und machten uns nach kurzer Rast auf den Weg zu Nachtmarkt.

Ich bin mittlerweile an die Massen von Motorbikes in den Städten von Flores gewöhnt, dennoch überrascht es mich immer wieder, diese vielen Menschen beim Essen oder Einkaufen sitzend auf ihren Motorrädern anzutreffen. Der Motor läuft dabei immer, wohl aus Angst das Gefährt nicht wieder in Gang zu bekommen.

Da es hier gerade einen Stromausfall gab, ist der Nachtmarkt in Dunkelheit gehüllt. Jeder der eine Zeit auf Flores verbringt, wird sicherlich mal einen solchen Stromausfall erleben.

Es hat auf der einen Seite etwas Bizarres, wenn in der Dunkelheit der der Verkauf im Kerzenschein fortgeführt wird. Auf der anderen Seite verleiht das dem Ganzen auch einen verführerischen Scharm.

Wie überall so auch hier in Bajawa kam ich an den Pisang, Tofu und Tempe-Goreng-Ständen nicht vorbei ohne mir einen kleinen Snack zu genehmigen. Wer dem asiatischen Essen gegenüber offen ist, wird sich hier auf Flores wie im Paradies fühlen – hier ist alles lecker und vor allem gesund.
 
Ich weiß, dass die Bilder alle etwas dunkel sind, dennoch wollte ich euch den Nachtmarkt einer Stadt mit 15000 Einwohnern bei Stromausfall nicht vorenthalten. Für einen Mitteleuropäer ein unbekanntes Bild.








Samstag, 7. Dezember 2013

Die heissen Quellen von SOA

Über Flores zu fahren, ohne sich die heißen Quellen von SOA anzuschauen, ist nicht denkbar. Es ist ein wirkliches Highlight auf der Tour durch Flores Indonesien, auf der wir uns befinden.

Die Hot Springs SOA haben leider etwas von ihrer Faszination eingebüßt, nachdem die Regierung versucht hat hier eine Touristenattraktion aufzubauen. Alles wurde eingezäunt und der Eingangsbereich lässt uns nicht vermuten, dass es sich hier um eine natürliche Sehenswürdigkeit handelt. Da werden wir dann aber eines besseren belehrt. Bis auf einen warmen Badepool sind die Quellen ursprünglich und rauschen mit Gewalt  ins Tal hinunter.

Man kann die Wärme förmlich schon von weitem auf der Haut spüren.

Von der Quelle aus schlängelt sich der sprudelnde Bach mit seinem klaren Wasser durch die dicht bewachsene Landschaft. An den zwei Quellen selbst befinden sich ein natürlicher und ein künstlich angelegter Pool. In diesen kann man in Ruhe ein heißes Bad nehmen und das warme Wasser genießen.

Ich selbst habe den natürlichen Pool bevorzugt und mich der sprudelnden entspannenden Atmosphäre hingegeben. Es ist ein wunderbares Erlebnis.

Da sich heute niemand mehr um die Instandhaltung von SOA kümmert, holt sich die Natur langsam die ausgebauten Flächen zurück. Irgendwann werden wir die Hot Springs SOA auf Flores Indonesien wieder in ihrer ursprünglichen Form besuchen können.

 
hier fließt das warme Wasser noch friedlich durch den Bach

 
hier ist das friedliche fließen vorbei

 
rauschend geht das hier heiße Wasser abwärts

 
aus allen Richtungen kommt das Wasser,

 
in Sturzbächen

 
um sich dann an einem Punkt zu sammeln

 
sich hier vom Wasser umrauschen zu lassen

 
ist ein einzigartiges Gefühl

 
das müsst ihr einfach erleben

 
wem das zu aufregend ist

 
geht wie hier unser Joseph

 
einfach ins Warmwasserbecken